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Samir Nasri: Mikel Arteta hat mit Viktor Gyökeres die falsche Wahl beim Stürmer getroffen

Samir Nasri sagt, Mikel Arteta habe mit Viktor Gyökeres die falsche Stürmerwahl getroffen, und stellt dessen Eignung für das Angriffssystem von Arsenal in Frage.

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Arteta Gyökeres striker choice

Samir Nasri hat Fragen zur Offensivausrichtung von Arsenal aufgeworfen, insbesondere zum Profil des Stürmers, der als Spitzenmann verpflichtet wurde.

Der ehemalige Mittelfeldspieler von Arsenal nahm Viktor Gyökeres direkt ins Visier und hinterfragte, wie dieser in Mikel Artetas System passt.

Seiner Ansicht nach ist das Problem nicht die Qualität, sondern die Ausgewogenheit.

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Nasri ist der Meinung, dass Arsenal einen Stürmer gebraucht hätte, der besser mit den Mittelfeldspielern harmoniert – jemanden, der sich zurückfallen lassen, den Ball halten und andere ins Spiel bringen kann.

Stattdessen hat er das Gefühl, dass Gyökeres etwas anderes bietet.

„Er hätte einen Stürmer verpflichten sollen, der die Verbindung zum Mittelfeld herstellen kann“, sagte Nasri. „Gyökeres ist ein bisschen wie Haaland, aber nicht so gut und ohne jegliches Spielaufbauvermögen.“

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Es ist ein direkter Vergleich, der den Fokus eher auf den Spielstil als auf den Ruf legt.

Worum es Nasri wirklich geht, ist die Art und Weise, wie Arsenal seine Angriffe aufbaut.

Unter Arteta ist das Team auf Ballkontrolle ausgerichtet. Sie halten den Ball, spielen ihn geduldig weiter und versuchen, die gegnerische Abwehr durch strukturiertes Spiel statt durch Chaos zu knacken.

Dieses System funktioniert gut, wenn alles passt. Aber in Spielen, in denen der Raum eng ist, kann das Spiel ins Stocken geraten.

Genau da wird der Stürmer wichtig.

Arsenal hatte schon Spiele, in denen sie den Ball dominierten, aber Schwierigkeiten hatten, diese Dominanz in klare Torchancen umzumünzen. Der letzte Pass ist da, aber die letzte Verbindung fehlt.

Nasris Argument lautet, dass hier ein anderer Stürmertyp gefragt ist. Nicht nur jemand, der Chancen verwertet, sondern jemand, der durch seine Laufwege und sein Spiel in der Tiefe hilft, diese zu kreieren.

Gyökeres ist seiner Ansicht nach direkter. Er versucht, Räume schnell zu attackieren. Er will Spielzüge abschließen, nicht immer aufbauen.

Auf diesen Unterschied im Stil weist Nasri hin.

Es geht nicht wirklich um einen guten Spieler oder eine schlechte Entscheidung. Es geht darum, wie die Teile auf dem Platz zusammenpassen.

Arsenal hat in den letzten Spielzeiten verschiedene Offensivoptionen ausprobiert, und jede davon verändert den Rhythmus der Mannschaft ein wenig. Manche sorgen für mehr Kontrolle, andere für mehr Tempo im Umschalten.

Nasris Kommentare stehen im Mittelpunkt dieser Debatte. Er stellt die Frage, ob Arsenal im Sturm die richtige Balance für die Art und Weise hat, wie sie spielen wollen.

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Und im modernen Fußball verschwindet diese Frage nie wirklich. Jeder Neuzugang im Sturm bringt sie wieder auf den Tisch.

Glauben Sie, dass Victor Osimhen, Ollie Watkins oder Alexander Isak hier besser passen?

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#Arsenal
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